OLYMP Förderprojekt

Im September 2012 startete das Verbundprojekt OLYMP. Die Hauptziele dieses Projektes sind, die Effizienzwerte und die Lebensdauer von organischen Leuchtdioden (OLED) zu erhöhen. Damit OLED auch im Massenmarkt der Allgemeinbeleuchtung erfolgreich wird, müssen darüber hinaus die Herstellungskosten gesenkt werden. Die beteiligten Partner-Unternehmen haben sich in den letzten Jahren Zeit- und Innovationsvorteile erarbeitet, die durch das Förderprojekt ausgebaut werden sollen.

Mit OLYMP (Organische Lichtemittierende SYsteme auf Basis von energie- und kosteneffizienten Materialien und Prozessen) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Verbund von deutschen Unternehmen, die sich in der Branche eine Spitzenposition erarbeitet haben und darauf zielen, die OLED-Technologie zur Marktreife für den Massenmarkt zu führen. Konkret wird daran geforscht, Effizienzwerte über 100 lm/W zu erreichen und die Lebensdauer zu erhöhen. OLED sollen mittelfristig so effizient werden wie ihre Schwestertechnologie LED. Langfristig betrachtet sollen sie zusätzlich biegsam und durchsichtig wie Glasscheiben sein.

Erfolge bisheriger Förderprojekte und intensive Forschung haben die OLED-Technologie auf einen Stand gebracht, bei dem die OLED-Panels in hochwertigen Designerleuchten eingesetzt werden können. Für eine breitere Anwendung, etwa in der Allgemeinbeleuchtung, sind derzeitige OLED-Panels allerdings noch zu teuer. Wesentlich für den Preis sind die Herstellungskosten, die unter anderem durch neuartige Materialien reduziert werden sollen.

Vom Konzept bis zur Leuchte

Der Verbund verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und deckt alle Wertschöpfungsstufen von den organischen Materialien, die die Lichtquelle zum Leuchten bringen, über das OLED-Panel bis hin zur fertigen Leuchte ab. Der technologische Vorsprung, den sich die beteiligten Unternehmen erarbeitet haben, soll so erhalten und ausgebaut werden. Die OSRAM GmbH erarbeitet Konzepte für eine erhöhte Effizienz der OLED-Panels. Die OSRAM OLED GmbH ist Projektkoordinator und verfügt über ein umfassendes Know-How bei der OLED-Herstellung. Die organischen Funktionsmaterialien entwickelt Merck KGaA. Sockel-Fassungs-Konzepte werden bei BJB GmbH & Co. KG erforscht, Tridonic Dresden GmbH & Co. KG entwickelt hochintegrierte Module, in denen die OLED-Panels mit einer Treiber-Elektronik versehen sind. Bei Trilux GmbH & Co. KG werden neuartige OLED-basierte Leuchten entwickelt. Das Förderprojekt mit der Förderkennziffer 13N12240 läuft bis zum 1. September 2015 und umfasst ein Gesamtvolumen von 34 Millionen Euro.

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Auf der Light & Building 2014 in Frankfurt präsentierten Trilux, Tridonic Dresden, BJB und OSRAM OLED ein Projektergebnis. Dabei handelt es sich um eine funktionale Konzeptleuchte, die durch Variation von drei Leuchtenebenen zueinander individuelle Beleuchtungssituationen, z.B. für Konferenzräume, realisieren kann. Das Leuchtendesign stammt von Michael Jurisch.